Blick in den Reiseteil: Frankfurter Allgemeine Zeitung (25.11.2010)

Dienstag, 30. November 2010


Die Überschrift im heutigen Reiseteil der FAZ könnte
lauten: Von heißen Nächten in Moskau zu heißen Klängen in der
Karibik



Kerstin Holm stellt uns im heutigen "Reiseblatt" der FAZ reiche, tanzende Bären und heiße Mietzen vor. Moskau heißt das Tanzpflaster und es geht wie so oft um die Schönen und die Reichen, um
professionelle Bekanntschaften, um viel Geschäft und wenig Liebe, um Spass, Tanz, Kunst und um viel Vergnügen in Moskaus noblen "Link öffnet in neues Fenster Soho Rooms".


Auf der zweiten Seite erlebt Angelika Wilke gleich "drei Jahreszeiten in einer Woche". Sie schreibt über gepäckloses Wandern, schöne Landschaften und das Alemannische am Link öffnet in neues Fenster Schluchtensteig im südlichen Schwarzwald. Sie merkt sehr schnell, "dass nicht nur der Weg das Ziel ist, sondern das Sie der Weg auch sehr beschäftig".


"Kämpfen wie Gladiatoren" können Gäste des Hotels Rome Cavalieri (Waldorf Astoria Collection) in Rom, Italien. Link öffnet in neues Fenster www.romecavalieri.com

Der heutige Wegweiser erklärt auch wie man mit "Radsportlegenden" trainieren kann (Link öffnet in neues Fenster www.mallorca-aktiv.de) oder wie erfahrene Reiterinnen unter dem Motto >Cowgirl Clinic< die Tricks und Kniffe der Westernreitkunst auf der Link öffnet in neues Fenster Grapevine Canyon Ranch in Arizona lernen können.


"Das felsenfeste Granitherz Spaniens" bereist Rolf Neuhaus. Er schreibt über die Bergkette Sierra de Gredos, die sich zwischen beiden Link öffnet in neues Fenster Kastilien erstreckt. "Als wäre es ein anderes Land, ein anderes Spanien oder bereits die  Ankündigung Afrikas" schwärmt der Autor. (Pauschal nach Kastilien)


Es folgen die Buchempfehlungen "für den Gabentisch": Die FAZ stellt 16 Bücher vor, darunter Werke über "Link öffnet in neues Fenster New York - Portrait einer Stadt", ein Bildband von Reuel Golden. "Link öffnet in neues Fenster Die Vatikanischen Gärten" ein Fotoband von  Nick Barlo jr. (Fotos) und Vincenzo Scaccioni (Text). "Link öffnet in <br />
neues Fenster Ara Güler. Istanbul" mit Fotografien von Ara Güler von 1968 und einem Vorwort von Link öffnet in neues Fenster Orhan Pamuk. "Link öffnet in neues Fenster Die Alpen" aus der Vogelperspektive. Fotografiert von Matevz Lenarcic. Ethnologisch interessant auch der Fotoband über Menschen, Ländern und ihre Essgewohnheiten "Link öffnet in <br />
neues Fenster Mahlzeit - auf achtzig Tellern um die Welt" von Peter Menzel und Faith D'Alusio.

Das wahre Texas stellt uns Angelika Jordans in ihrem Artikel "Was macht ein Playboy im Prärienest?" vor. Sie erzählt uns von der Stadt Amarillo und seiner Umgebung und von Menschen, die "vier Pfund und 41 Gramm" Steaks sammt Beilage innerhalb einer Stunde verzehren können. Nun denn... Guten Appetit. Link öffnet in <br />
neues Fenster www.traveltex.com, (Pauschal nach Texas)

Rainer Würth "trommelt gegen die Seekrankheit" und doch verbringt er mehr Zeit an Land als auf dem Wasser. Der Autor besucht die Karibikinsel Link öffnet in neues Fenster Curacao und erzählt uns Geschichten von bunt-karibischen Kolonialbauten, von einem musizierenden Reiseführer, von schwimmenden Brücken, Merengue, Salsa, Calypso und von einer traurig-bewegten Geschichte der Inselbewohner. Was er leider nicht erwähnt, ist die Vielfalt der Sprachen, die die kulturell gemischten Inselbewohner in ihrem Alltag gebrauchen (bis zu 5 Sprachen werden auf Curacao regelmäßig und untereinender gesprochen). (Pauschal nach Curacao)


Es folgt eine kleine Übersicht zu weltweiten Taxipreisen. Der teuerste Ort ist demnach Zürich mit bis zu 17,80 Euro auf 3 km, gefolgt von Oslo (Norwegen) und Helsinki (Finnland). Am günstigsten fährt man Taxi in Mumbay (Indien) mit 0,90 Euro pro 3 km, gefolgt von Delhi (Indien) und La Paz (Bolivien)

Abschließend wird ein ungewöhnlicher Bildband vorgestellt: Die Fotografin Taryn Simon hat eine Woche lang konfiszierte Schmugglerware auf dem JFK Flughafen in New York fotografiert.
Magdalena Kröner
erklärt uns was in dem Bildband zu finden ist und wo man die aktuelle Ausstellung in New York findet. Der Katalog heißt "Link öffnet in neues Fenster Contraband" (Steidl Verlag)

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Blick in den Reiseteil: Die Zeit (25.11.2010)

Freitag, 26. November 2010

Die Überschrift des heutigen Reiseteils der Zeit könnte lauten: Den Lesern im Tal wird der Winter vorgestellt


 Auch Die Zeit fängt ihren Reiseteil mit einem zugefrorenen See an. Dieser befindet sich jedoch im österreichischen Kärnten. Andreas Wenderoth erzählt auf zwei Seiten vom Weißensee, der im im Winter "zur größten präparierten Natureisfläche der Welt wird" und stellt nebenbei den Mann vor, der in Sachen Eis alles im Griff hat.


Im Lesezeichen gehts kalt weiter. Vier Bücher zum Thema Schnee, Kälte, Frauen, Berge und Ski werden vorgestellt. Kai Herberts "Polarfrauen. Mutige Gefährtinnen großer Entdecker". Im "Mount St. Elias. Die längste Skiabfahrt der Welt. Eine wahre Geschichte von Axel Naglich, aufgezeichnet von Joachim Rienhardt" geht es in der Tat um zwei Skifahrer, die den zweithöchsten Berg der USA abgefahren sind. Von Axel Naglich und Joachim Rienhardt. Um Lawinnenkunde wie Die Zeit meint, handelt folgendes Werk: "Lawine: Die 10 entscheidenden Gefahrenmuster erkennen" von Rudi Mair und Patrick Nairz. Und das letzte vorgestellte Buch handelt von "Bayerns Skitouren-Berge. 50 Klassiker zwischen Bodensee und Königsee" von Stefan Winter und Jörg Bodenbender... immer den Berg hoch!


Weil Amerika nicht frieren sollte, erfand angeblich ein deutscher Ingineur die Daunenjacke. Susann Sitzler über den inzwischen 91jährigen Klaus Obermeyer, der einst Gary Cooper und Ingrid Bergmann das Skiwedeln beibrachte und viel dazu beigetragen hat, dass der Skiort Aspen zum El Dorado von Colorado wurde. Eine Geschichte über einen Mann der viel und gerne lacht.


Die Zeit lässt ihre Leser weiter im Kalten. Es folgen die 26 für die Zeitautoren interessantesten Empfehlungen in diesem Winter. Von A wie Anschwimmen bis Z wie Ziehweg... Letztere Empfehlung ist schon nicht schlecht, mein Favorite ist aber die Gans bei Frau Carmen Krüger. Hört sich lecker an!


(Fredy Weber)

Blick in den Reiseteil: Die Süddeutsche Zeitung am 25.11.2010

Freitag, 26. November 2010


Die Überschrift im heutigen Reiseteil der Süddeutschen Zeitung könnte lauten: Auf dem Wasser, im Wasser und dann auch noch über den Teich


In der heutigen Printausgabe der SZ geht es zunächst um eine ungewöhnliche Winterwanderung auf dem zugefrorenen Baikalsee in Russland. Barbara Schäfer ist wieder einmal in Sachen "schwitzen" unterwegs. Sie erzählt uns auf sehr unterhaltsame Weise von Sibirien, von Eistrekking, von Piroschkis, von einem "furchtbar schönen Sternenhimmel" und von russischen Banjas (Sauna). www.baikaltours.de


Stefan Nink folgt auf einer Wandertour in Kanada Mr. Owl, einem Mann der First Nations, über Stock und Stein, durch Wälder und über Berge, um am Ende einem erstaunten Bär gegenüber zu stehen.


"Die Karawane zieht weiter". Naomi Conrad sucht nach Pionieren in der Reisebranche und fragt sich wer heutzutage noch neue Reiseideen entwickelt. Auf ihrer Suche macht sie eine interessante Entdeckung: Während heute überwiegend die "kleinen" Reiseveranstalter noch Pioniearbeit leisten, leisten die großen Reiseveranstalter hauptsächlich Kopierarbeit.


"Drunter und drüber" geht es in Ägyptens Hafenstadt Alexandria am Nildelta zu. Margit Kohl über Schätze und Schatzsucher im Hafenbecken, über Taucher, Unterwasserwelten und über eine längst vergangene Zeit. www.egypt.travel


Zurück zum Skizirkus in Europa. Dominik Prantl stellt im Interview der Alpinexpertin Christine Margraf vom Bund Naturschutz einige Fragen über Skifahren für Umweltbewusste und Alternativen im Wintersport. Der Skizirkus geht weiter mit dem Thema "Ski-Openings" in den Alpen... Musik-Events als Lückenfüller für die Vorsaison, bis die richtige Skisaison losgeht...


Mit dem "Nachtzug nach Charlottesville" können dann alle anderen fahren, die nicht an den Skipisten hängen. Steve Przybilla über abenteuerliches Bahnfahren im Osten der USA und warum immer mehr Amerikaner auf die Schiene umsteigen.


In der heutigen Bücherecke wird nur ein Werk vorgestellt. Das aber gleich auf einer ganzen Seite. Stefan Fischer rezensiert den "Atlas der legendären Länder. Von Atlantis bis zum Garten Eden" von Judyth A. McLeod. An diesem Atlas "zeigt sich, dass die Welt lange Zeit weniger entdeckt, als viel mehr erfunden worden ist".


(Fredy Weber)