Blick in den Reiseteil: Über Döner in Peking und komplizierte Toiletten in Luxor

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Die Zeit | 01.12.2011


Die Überschrift im heutigen Reiseteil der Zeit könnte lauten: Der "Deutsche Döner" in Peking?
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"Über den weiten Dünen von El Jable, zu Deutsch schlicht >der Sand<, schwebt eine leuchtende Fauna aus Spinnakernylon am Himmel: allerlei Tiere, Zwerge, Teletubbies. Dazu fantastische farbige Dinger in merkwürdigen Formen: Räder, Würfel, Sterne, Matratzenartiges".  Wolfgang Gehrmann besucht das vier Tage dauernde und jährliche Festival "Internacional de Cometas", das Internationale Drachenfest auf Fuerteventura. Nächstes Jahr findet das 25. Festival statt...voraussichtlich vom 08. bis 11. November 2012. Drachen bauen und ab die Post! www.tourspain.es


Die Realität kann man auf Google Earth bewundern... der Maler Heinz Vielkind dagegen malt Panoramabilder von Skigebieten - "und biegt sich dabei manchen Horizont kunstvoll zurecht." Panoramazeichner sind angesagt, denn Computer können diese Arbeit nicht ersetzen meint der Maler. Anne Lemhöfer hat Ihn interviewt.


Im heutigen Lesezeichen werden zwei Bücher vorgestellt: Zum einen "Dichterhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz" von Bodo Plachta (Ph. Reclam jun. Verlag, 2011). Der Autor "erstellt  eine literarische Wanderkarte, fleißig und umsichtig zusammengetragen, die verdeutlicht, wie Lebensplätze das Sein prägen.." meint der Rezensionist. Der zweite Band wird als "Tourbuch" vorgestellt, in dem "Momentaufnahmen, Lebensgeschichten und historische Schlaglichter einander zwanglos abwechseln". "Hundert Tage Amerika - Begegnungen zwischen Neufundland und Key West" von Zora del Buono (mareverlag 2011). Im Blickfang hat die Zeit heute den Glanz der Gotik entlang des Rheins. Von "Chur bis zur Laurenskerk in Rotterdam säumt eine strahlende Kette der schönsten Dome und Münster die Ufer des
Rheins". Der Kunsthistoriker Jürgen Kaiser hat sie bereist, begleitet vom Kunstfotografen Florian Monhaeim. Entstanden ist so "eine Schatskiste von einem Buch": "Gotik im Rheinland" (Greven Verlag, 2011)


"In China gilt Kebab als urdeutsche Spezialität" behauptet Susann Sitzler. Zumindest in Peking, denn hier macht sich die Autorin auf den Weg nach dem besten Döner. Zwischen "undefinierbar gebackene Bällchen, meterlange Nudeln und gerösteten Skorpionen" findet sie den
"geschichteten Fleischklops... schmeckt eindeutig wie ein Döner" meinte sie... sogar "Mit Scharf". Leider wird im Laufe des Textes klar, dass auch die Chinesen den Döner nicht für deutsches Essen halten. Denn wer geht schon mit einem Schlid: "Where is Turkish Barbecue"? auf die Suche nach deutschem Essen?...in Peking. Da kann ich nur sagen: "Oh, du schöner deutscher Döner".... bleib ruhig in B.K. (Berlin-Kreuzberg), da schmeckst du schöner!!


Kurz über den Pazifik und schon groovt die Wüste! Dörthe Nath ist in Hicksville, Kalifornien gelandet... ein Wohnwagenpark als "Spielplatz für Künstler und Individualisten am Rande des Joshua-Tree-Nationalparks". Hier kann man Songs abmischen, auf Dosen schießen oder Aliens belauschen, meint die Autorin. Wilkommen in der wundersamen Kolonie des Lebenskünstlers Morgan Hickby Night. Er hat diese Mischung aus  Camp & Club 2010 errichtet... "als Aufnahmestudio für Bands, Schnittraum für Filmemacher und Rückzugsort für jedwede kreative Tätigkeit".  ...gefällt mir! Ein Wohnwagen kostet ab 56 Euro /Nacht, Man kann auch den gesamten Park mieten. www.hicksville.com


Zum Abschluss noch einen Besuch auf dem neuen Weihnachtsmarkt "Funkelstadt" in Dresden. Ohne christliches Beiwerk und mit viel regionalem Handwerk... auf einer Wiese wie ein Messegelände aufgebaut... eine neue Form von Weihnachtsmarkt?... Cosima Schmitt hat ihn besucht und meint: "Weißer als in Dresden geht es nicht, besinnlicher womöglich schon" www.1000funkel.de

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Den gesamten Reiseteil finden Sie unter Reisebasar.de: Blick in den Reiseteil: Über Döner in Peking und komplizierte Toiletten in Luxor (04.12.2011)