Blick in den Reiseteil: Buntschillernde Metropolen & Reisen im Zeitalter des Internets

Frankfurter Allgemeine Zeitung | 14.04.2011


Die Überschrift im heutigen Reiseblatt der FAZ könnte lauten: Von schäbiger Schönheit bis zu diktatorischem Design...

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Zunächst schickt sich Jakob Strobel y Serra an, die tragisch-magische
Schönheit Salvadors zu erkunden, der bröckelnden Hauptstadt des
brasillianischen Bundesstaates Bahia. Er führt den Leser durch Schloss
und Dorf und Gärten, die “fast ertrinken in Hyazinthen”,und blickt immer
wieder aus der boomenden Gegenwart zurück auf die halb vergessene, halb
verdrängte Vergangenheit der kommenden Weltmacht und erkennt “
Das moralische Theater des menschlichen Lebens


Stefanie Bisping radelt
über die Malediven, um dem Alltag der Einheimischen auf den Atollen
näher zu kommen. Sie genießt die neuen Möglichkeiten der Begegnung, die
politische und straßenbauliche Fortschritte seit der Demokratisierung
2008 eröffnet haben, und bedauert gleichzeitig die Erschließung der
letzten einsamen Tropeninseln mit Dämmen, die sich in weiße Strände
bohren. Attraktiv sind die “
Malediven für Nichtschwimmer” dennoch, egal ob man im luxuriösen Shangri-La Villingili wohnt oder ein Pauschalangebot zum Beispiel bei EWTC gebucht hat.


Auch im Wegweiser geht es diesmal ums Radfahren. Genauer gesagt um organisierte Rundfahrten in China buchbar bei Mallorca Aktiv.
Die Tour “Peking und Hinterland” vom 7. bis 21.Oktober kostet 3250€.
Außerdem ein Tipp für alle surfenden Yogis oder an Yoga interessierte
Surfer: vom 11. bis 18.Juni kommt beides zusammen im spanischen
Loredo. Die Woche kostet 699 €.


Eine kurzweilige Abhandlung über
Schiffsnamen, Schiffstaufen und die je nach Kultur und Epoche
unterschiedlichen Gepflogenheiten in diesem Zusammenhang hält Peter Franke.
Und jedem, der eine Jacht, einen Öltanker oder ein Schlauchboot zu
taufen gedenkt, ob dieses Ereignisses aber sprachlos ist, empfiehlt er
diese
Seite.


Zum Schluss erforscht Brigitte Scherer die aberwitzige Welt der “Design-Hotels”, in der Kuriosität über Funktionalität triumphiert hat. Da “guckt man im art'otel in Köln
in den Spiegel und ist gelb im Gesicht. Man könnte auch blau oder pink
sein.” Auffallen um jeden Preis ist die Devise. Besteck das nicht zum
Essen taugt, Türen ohne Griffe, Bäder, die “sich unauffällig in jede
Pathologie einfügen”. Die Autorin meint: “So kann man stundenlang
erzählen von den Abenteuern im Designhotel” und das tut sie dann auch
noch eine Weile, mit einer heiteren Gelassenheit, die aus der Erfahrung
kommt, dass jeder Trend mal zu Ende geht.


Den gesamten Reiseteil finden Sie unter Reisebasar.de: Blick in den Reiseteil: Buntschillernde Metropolen & Reisen im Zeitalter des Internets (14.04.2011)

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