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Donnerstag, 24. September 2009

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Reisebasar.de twittert aktuelle Reisekataloge

Mittwoch, 23. September 2009

Wir twittern aktuelle Reisekataloge aller renommierten Reiseveranstaltern aus Deutschland, der Schweiz und aus Österreich.  

Unter http://twitter.com/reisebasar finden Sie immer die neuesten news zu den aktuellen Katalogen. Ob TUI, Neckermann, FTI oder ITS... Sie alle sind dabei... über 120 Reiseveranstalter mit mehr als 800 Reisekatalogen (Winter- & Sommersaison).

Viel Spass beim Lesen,

Fredy Weber

Reisebasar.de



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Travel Europe... Mali Losinj - Heidelberg

Montag, 21. September 2009

Tag 9

Auf dem Weg nach Hause...haben wir noch sehr gut gespeist... in Slowenien, auf der Landstrasse zwischen Rijeka und Ljubljana... im Urbancic in Ilirska Bistrica (Slowenien). Hier gab es die besten Cevapcici und eine tolle Suppe... alles frisch und selbst gekocht! www.urbancic.sloveniaholidays.com

Danach noch ein lecker Kaffee in der Nähe von Ljubljana.... und eine Tunnelsperre in Österreich... großes Kino. Ganze 2 Stunden mussten wir ca. 200 Meter vor dem Tunnel warten... die Ampel war ROT! ...das kann nerven!

Um Mitternacht endlich in Heidelberg...

Das war es...

3319 km... Ich war in Budapest, Budafok, Csatka,
Acsteszer, Balaton, Ljubljana, Mali Losinj... Ich probierte das beste Gulasch, Paprika, Sauerkraut, Wurst, Salami, Palatschinken, Suppen, Äpfel, Birnen, Melonen, Zwetschgen, Feigen, Krammeln, Fisch, Oktopus,
Cevapcici, Espressi (1 Espresso! 2 Espressi!!), Wein (Villany, Hungary
& Koper, Slowenia), Pivo, Strudel und vieles mehr....
Ein herzliches Dankeschön an alle Gastgeber...
Fredy Weber

Travel Europe... Mali Losinj (Kroatien)

Donnerstag, 10. September 2009

Tag 8 (Donnerstag)

Ich hab immer noch etwas Schnupfen... so ein Mist! Aber es sind gerade 27 Grad im Schatten und ich gehe nachher ins Meer... vorher aber lecker Fisch essen nach Veli Losinj... (schon lustig... Mali Losinj heisst klein Losinj und ist sehr gross.... und Veli Losinj heisst gross Losinj und ist ein kleines Dörfchen...).

So... das reicht... ich muss noch etwas arbeiten... und den Reisebasar.de am Laufen halten...

mein letzter Reisetag... morgen gehts zurück... zum erholen und ausruhen...

Liebe Grüsse und bis bald in Heidelberg...

Fredy


Travel Europe... Auf dem Weg nach Mali Losinj

Donnerstag, 10. September 2009

Tag 7 (Mittwoch)

Habe auf dem Weg von Ljubljana nach Losinj in Opatija, Istrien angehalten. Istrien ist schon eine Reise wert. Allein schon der Blick auf die Bucht von Rijeka... der Blick von den Bergen auf die Bucht... diese Weite... das ist schon etwas besonderes.

Nun ja... etwas wollte ich noch zu Ljubljana sagen. Die Mädels, die ihre Praktika im Goethe Institut und auf der deutschen Botschaft abackern erhalten keine Vergütung... Ich meine muss das denn sein? Kann sich die deutsche Regierung nicht auch bezahlte Praktikanten leisten... (wenn ich richtig liege zahlt auch das Kanzleramt seinen Praktikanten keine Vergütung!?)... muss Sie diesen "Praktika Wahn" deutscher Unternehmen und Agenturen mittragen? Die prekären Verhältnisse jüngerer Generationen auch noch schüren... Arbeit sollte entlohnt werden.... da könnte die deutsche Regierung doch ein kleines Vorbild sein... wäre schön!

Dazu muss man erwähnen, dass das Leben in Ljubljana nicht ganz preiswert ist. Kaffee, Tee ca. 2-3 Euro in den guten Cafés... Fisch, Fleisch und Pasta Gerichte in guten Restaurants der Stadt kosten zwischen 7-19 Euro... Pasta 8,- Euro (Penne Arrabiata), mit Garnelen 9,90 Euro. Fisch ca. 13,- bis 15,- Euro (Meeresfisch). Eine Suppe ca. 3,- Euro (selbst gemachte Suppen!). Ljubljana ist schließlich eine Hauptstadt... Auf dem Land ist es etwas preiswerter... Interessant ist auch, dass die Preise an den Tankstellen überall gleich sind!... egal welche Marke.

Aber zurück zur Reise... Momentan sitze ich in einem schönen Café in Mali Losinj.. caffe bar bueno

Als ich gestern in Mali Losinj ankam wollte ich noch schnell in den Supermarkt... und wie der Zufall so will stand Inga mit Emilia vor dem Supermarkt.. .dabei haben wir uns nicht verabredet... und 10min später habe ich Dana und Hartmut mitten im Pinienwald getroffen.. die zelten nämlich im Wald... aber das war kein Zufall... die kamen spontan aus Italien auf die Insel.. so klein ist die Welt!

Und endlich das Meer... wir waren schwimmen.. und Inga angelte bis 22.00 Uhr 8 Fische aus dem Meer... "xtreme-angling" wird bei ihr schon zur Sucht!

Bilder gibt es auch noch... aber später... Hier gibts Infos zur Insel... Mali Losinj


Travel Europe... Ljubljana in Slowenien

Mittwoch, 9. September 2009

Tag 5 + 6 (Montag/Dienstag)

Auf dem Weg nach Slowenien bin ich den ganzen Balatonsee abgefahren... entlang der suedlichen Kueste. Siofok und all die weiteren Orte habe ich zum ersten Mal gesehen... und es war sehr leer... wenige Touristen.. die Hauptsaison ist vorbei. Dar Balaton ist aber schoen... im Norden des Sees etwas huegelig... im Sueden flach...

Der Weg fuehrte mich nicht ueber Zagreb, sondern direkt von Ungarn nach Slowenien, ueber Murska Sobota, Maribor bis nach Ljubljana... durchgehend Autobahn. Und kaum in Slowenien angekommen, da wurde schon kontrolliert, obwohl kein einziger Hinweis ueber Autobahn Gebuehren zu sehen war. Das ist aber jetzt Pflicht. Vignette fuer Slowenien.. 7 Tage ca. 15 Euro.

Und dann in Ljubljana: Die Stadt hat vielleicht 300.000 Einwohner... aber ich fuhr ueber eine Stunde im Kreis bis ich endlich die richtige Ausfahrt fand... dabei finde ich die Beschilderung in Slowenien ausgezeichnet... nur diesen komischen Ring um Ljubljana koennte man besser beschreiben.

Am Ziel angekommen gab es auch schon einen selbstgebackenen Kaesekuchen... von Bojana selbst gebacken... war ihr erster Kaesekuchen! Und danach gleich in die Stadt um die zahlreichen Cafes zu besuchen... Es gibt meiner Meinung nach nicht sehr viele Staedte die eine so lebendige Café-Kultur pflegen und eine solche "Artenvielfalt" an Cafes aufweisen koennen. Fast jedes Cafe sieht anders aus... viele haben ein thematisches Design, schoene Farben, ein ungewoehnliches und stilvolles Mobiliar, bequeme Sessel auf der Terasse... aber auch preislich auf hohem Niveau... Man behauptet die Preise waeren wie in Deutschland und die Loehne wie inm ehemaligen Yugoslawien.... da ist was dran! Vor allem seit Slowenien den Euro als Zahlungsmittel hat.

 

Hier ein Cafe-Teehaus in der Altstadt... sehr guten Tee! Und Heute war Stadtbesichtigung angesagt... Das Schloss... und wieder viele Cafes...

Auch Essen kann man gut... jedoch weniger slowenische Spezialitaeten. Die sind weniger in Restaurants zu finden. Die Kueche ist sehr international, viel italienisch und gute Suppen.

Heute Abend trafen wir auch noch die liebe Ines... von der Olive ins Goethe Institut von Ljubljana. Ein schoener Abend...

Und morgen gehts weiter nach Kroatien... Reisen kann so schoen sein!

Tipps: Hier das offizielle Infozentrum von Ljubljana,

Cafés & Bars: www.ljubljana-life.com

Herzliche Gruesse an Alle..

Fredy


Travel Europe... Csatka, Cigány-Festival & Acsteszer... joi istenem!

Dienstag, 8. September 2009

Tag 3 & 4/Samstag/Sonntag

Die letzten 2 Tage waren waren enorm eindrucksvoll. Das muss erst verarbeitet werden. Von Budapest aus fuhren wir ca. 150 km in Richtung Suedosten, etwas noerdlich vom Balaton. Eine traumhafte, huegelige Landschaft voller Obstwiesen, kleine Waldflaechen und etwas Ackerbau. Eine beliebte Region fuer Jaeger wie uns erzaehlt wurde. Die duenne Besiedlung der Region laesst die Landschaft sehr urspruenglich aussehen. Wilde Nussbaume und Apfelbaeume wohin das Auge reicht. Krisztian hat hier ein schoenes Ferienhaus mit unzaehligen Obstbaeumen... Zentnerweise Obst, das jedes Jahr wild im Garten waechst, nicht gesprizt wird und auf den Boden faellt. Das ist richtiges Bio-Obst! Es lohnt sich ageblich nicht das viele Obst zu pfluecken und in die Stadt zu bringen... es gibt einfach zuviel davon. Schnaps brennen waere eine Loesung... Gewohnt haben wir aber in einem anderen Ferienhaus, bei Judith in der SAJUGI Pension. Krisztians Ferienhaus ist zur Zeit vermietet.

Also das Dorf hat mich schon beeindruckt. Ruhig, gediegen, kein Stress, kein Laerm, keine Hektik...aber wenig Arbeit. Die Menschen hier leben entweder von der Landwirtschaft... oder ziehen weg. Wer dem hektischen Leben in der Stadt entfliehen moechte und fuer ein paar Tage nur Aepfel und Gulasch geniessen moechte kann sich bei mir melden! Wandern oder etwas Mountainbiking waeren die einzigen Alternativen zum Faulenzen.

Wir waren aber aus einem anderen Grund hierher gekommen. In der Nachbargemeinde Csatka kommen jedes Jahr Roma Familien aus ganz Ungarn zusammen, besser bekannt als Cigány (Zigeuner), wie sie sich selbst nennen. Eigentlich ist es eine Wallfahrt, die auf einem Huegel stattfindet. Eine Wallfahrtskirche, ein Kalvarienberg und 12 Stationen die das Leiden Christi dokumentieren. Zigeuner schenken Maria aber mehr Anerkennung, was sich in den vielen Bildern widerspiegelt die man auf dem Fest kaeuflich erwerben kann. Es gab eine Messe, einen Brunnen mit heiligem Wasser und eine Menge Verkaufsstaende. Das Fest an sich zu beschreiben ist schwierig. Was da genau passiert kann ich nicht wiedergeben. Kurz gesagt ist das Fest: unkoordiniert, laeuft aber dennoch nach einem bestimmten Muster ab... laut und die Musik staendig uebersteuert (das muss wohl so sein!)... sehr gastfreundlich, mit viel Bewegung, familiaer, feucht, froehlich und lustig.

Gegessen haben wir verschiedenes... da wir beide sehr kontaktfreudig sind, haben wir auch bei einigen Familien (die alle zusammen im Wald campen und ihre Autos drumherum stellen) Essen probieren duerfen. Meistens frisch zubereitetes Gulasch (Kalb, Rind und auch Wild) mit Brot. Oftmals wurde auch Gekochtes von Zuhause aufgetischt... paniertes Fleisch, Paprika usw.

SárközyZwischendurch ging die gesamte Familie zu den verschiedenen Zelten. Die Familien (die allesamt sehr schoen angezogen waren... Jungs und Maenner in Anzuegen... Frauen in engen, bunten Kleidern und mit HighHeels.... auf dem Rasen) waren immer zusammen... alle Generationen, inklusive Familienoberhaupt. In den Zelten haben sich die Familien gegenseitig beglueckwuenscht... was folgendermassen aussah: Zuerst wurde etwa eine Minute lang gesungen (einer der Stars war Sárközy), da nach trat jemand auf die Buehne, nahm das Mikrofon in die Hand und fing an zu erzaehlen... meistens im Singsang Format.... und das so uebersteuert, dass ich nur einige Munuten aushalten konnte. Danach wurde wieder gesungen... usw. Das ging 24 Stunden lang... Am Abend wurde dann zunehmend getanzt und das Publikum wurde juenger. Aber auch hier waren die Familien immer zusammen... es wurden Flaschen mit Schnaps und Cola in der Runde herumgereicht und getanzt. Ich hatte den Eindruck, dass diese Wallfahrt auch eine Art Heiratsmarkt ist... Judengliche im besten Heiratsalter werden von den Familien verkuppelt... 

Auch wir fanden das Fest interessant und tanzten die halbe Nacht durch.... Diskutierten mit den Familien am Lagerfeuer und probierten alles kulinarische...  Es gab keine Randale, keine Aggression, kein Aerger... nur laute uebersteuerte Musik, uebersteuerete Glueckwuensche, viel Tanz und gutes Essen... und Alkohol.

Danach wanderten wir bei Vollmond von Csatka nach Acsteszer... 6 km... was fuer ein Fest.

Am Tag danach kommen die Familien mit Kind, Kegel und Mobiliar... bauen Tisch und Stuehle auf, manchmal auch eine komplette Kuechengarnitur und Essen im Kreise der gesamten Familie... Aufgetischt wird paniertes Fleisch, Gemuese, Paprika, Gulasch, Brot uvm.

Gruesse,

Fredy