Blick in den Reiseteil: Buntschillernde Metropolen & Reisen im Zeitalter des Internets

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Frankfurter Allgemeine Zeitung | 14.04.2011


Die Überschrift im heutigen Reiseblatt der FAZ könnte lauten: Von schäbiger Schönheit bis zu diktatorischem Design...

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Zunächst schickt sich Jakob Strobel y Serra an, die tragisch-magische
Schönheit Salvadors zu erkunden, der bröckelnden Hauptstadt des
brasillianischen Bundesstaates Bahia. Er führt den Leser durch Schloss
und Dorf und Gärten, die “fast ertrinken in Hyazinthen”,und blickt immer
wieder aus der boomenden Gegenwart zurück auf die halb vergessene, halb
verdrängte Vergangenheit der kommenden Weltmacht und erkennt “
Das moralische Theater des menschlichen Lebens


Stefanie Bisping radelt
über die Malediven, um dem Alltag der Einheimischen auf den Atollen
näher zu kommen. Sie genießt die neuen Möglichkeiten der Begegnung, die
politische und straßenbauliche Fortschritte seit der Demokratisierung
2008 eröffnet haben, und bedauert gleichzeitig die Erschließung der
letzten einsamen Tropeninseln mit Dämmen, die sich in weiße Strände
bohren. Attraktiv sind die “
Malediven für Nichtschwimmer” dennoch, egal ob man im luxuriösen Shangri-La Villingili wohnt oder ein Pauschalangebot zum Beispiel bei EWTC gebucht hat.


Auch im Wegweiser geht es diesmal ums Radfahren. Genauer gesagt um organisierte Rundfahrten in China buchbar bei Mallorca Aktiv.
Die Tour “Peking und Hinterland” vom 7. bis 21.Oktober kostet 3250€.
Außerdem ein Tipp für alle surfenden Yogis oder an Yoga interessierte
Surfer: vom 11. bis 18.Juni kommt beides zusammen im spanischen
Loredo. Die Woche kostet 699 €.


Eine kurzweilige Abhandlung über
Schiffsnamen, Schiffstaufen und die je nach Kultur und Epoche
unterschiedlichen Gepflogenheiten in diesem Zusammenhang hält Peter Franke.
Und jedem, der eine Jacht, einen Öltanker oder ein Schlauchboot zu
taufen gedenkt, ob dieses Ereignisses aber sprachlos ist, empfiehlt er
diese
Seite.


Zum Schluss erforscht Brigitte Scherer die aberwitzige Welt der “Design-Hotels”, in der Kuriosität über Funktionalität triumphiert hat. Da “guckt man im art'otel in Köln
in den Spiegel und ist gelb im Gesicht. Man könnte auch blau oder pink
sein.” Auffallen um jeden Preis ist die Devise. Besteck das nicht zum
Essen taugt, Türen ohne Griffe, Bäder, die “sich unauffällig in jede
Pathologie einfügen”. Die Autorin meint: “So kann man stundenlang
erzählen von den Abenteuern im Designhotel” und das tut sie dann auch
noch eine Weile, mit einer heiteren Gelassenheit, die aus der Erfahrung
kommt, dass jeder Trend mal zu Ende geht.


Den gesamten Reiseteil finden Sie unter Reisebasar.de: Blick in den Reiseteil: Buntschillernde Metropolen & Reisen im Zeitalter des Internets (14.04.2011)

Blick in den Reiseteil: Von Sehnsucht, Profit und Ägypten im Jahr 1911

Montag, 21. März 2011

Die Überschrift im heutigen Reiseteil der Zeit könnte lauten: Eine Straßenbahn namens Sehnsucht


A streetcar named desire. Nein, das kennen die wenigsten und es hört sich auch nicht so vertraut an. Richtig heißt es: Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams. Bernadette Conrad reist nach New Orleans, auf den Spuren des berühmten Autors im ebenso berühmten French Quarter. Sein Geburtstag jährt sich zum hundertsten Mal und die Stadt "feiert ihn mit Schreiwettbewerben". Die Strassenbahn namens Sehnsucht (A streetcar named desire) gab es wirklich.

"Wie wirbt man für ein Land im Umbruch?" fragt sich Karin Finkenzeller. Und dazu noch ein Land, daß seine gesamte Regierungsstruktur auf den Kopf stellen möchte. Die Autorin hat sich auf der vergangenen ITB umgesehen und einiges festgestellt: Während Libyen seine Gaddafitreuen Gesandten abzog, warb Tunesien und Ägypten als Land der friedlichen Revolution. "The place to be - now". Aber Badeurlaubsziele sind bekanntlich austauschbar... vor allem die in Nordafrika. (Pauschal nach Tunesien und Ägypten)


"Nepal de luxe" findet Rüdiger Dilloo seine geführte Gruppenreise ins Land der hohen Berge. Das war aber nicht immer so... Dilloo war schon als Rucksackreisender in Nepal unterwegs.... Trekking im Annapurna, Abenteuer am Everest und alles mit einem 80-Liter Rucksack. Jetzt geht es eher gediegen zu: 30 Liter Rollköfferchen, Kultur, Tempelbesuche, Begegnung mit Einheimischen und Wärmflaschen im Bett. Nepal versucht den Reisenden schon im Tal abzuholen. Kulturreisen nach Nepal bei www.dav-summit-club.de und Meier's Weltreisen, Tischler Reisen

Dänisches Interieur und die Unterschrift des bekannten spanischen Architekten-Duos Mansilla & Tunón... Marten Worthmann stellt uns das fünf-Sterne Hotel Atrio in Cáceres vor.
Das Haus liegt im Westen Spaniens und "zelebriert die Kunst an den Wänden und in der Küche" schreibt der Autor. Werke und Gemälde von Antonio Saura, Helena Almeida, Georg Baselitz oder Sean Scully zieren die Lobby, die Bar und das ausgezeichnete Restaurant. Und wo bitte führt das alles hin? Speisen kann man im Sommer "im kleinen Innenhof des Hotels neben Zypressen, Orangenbäumen und Jasmin, oder man steigt auf der Dachterrasse in zwei kleine Pools". Chefkoch Tono Pérez' hat zwei Michelin Sterne und kombiniert gerne mal das
Iberico-Schwein mit Meeresfrüchten. Na also..! DZ ab 240 Euro, Menüs ab 89 Euro.... lesen sie hier weiter


Den gesamten Reiseteil finden Sie unter Reisebasar.de: Blick in den Reiseteil: Von Sehnsucht, Profit und Ägypten im Jahr 1911 (21.03.2011)



Blick in den Reiseteil: Das Reisen ändert sich (FAS|06.03.2011)

Samstag, 12. März 2011
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung | 06.03.2011


Die Überschrift im heutigen Reiseteil der FAS könnte lauten: Das Reisen ändert sich


"Der Strand der Dinge" nennen Karin Finkenzeller und Andreas Lesti ihren Artikel zum Tourismus in Zeiten der Unruhe. Die Revolution in Ägypten und Tunesien ist vorbei, die Scherben
zusammengefegt und die Reisewarnungen gelockert. Jetzt fliegen die Pauschaltouristen wieder in Richtung Hurghada (Ägypten) und Djerba (Tunesien) und lassen sich sonnen. Dieser Artikel ist keine reine Feststellung der Situation vor Ort, sondern eher der Versuch die "Moral der Gschicht" zu erfassen. Das gelingt den beiden Autoren aber leider nicht. Der Grund: Als Strandurlauber ist es moralisch unbedenklich einen Urlaubsort nach einer Revolution zu besuchen. Diese Resort könnte doch überall sein... so lange Sonne, Strand und Preis stimmen. (Pauschalangebote nach Ägypten und Tunesien)


In der "E-mail von Scherer" schreibt nämlich die gleichnamige Autorin von Pauschaltouristen und deren Urlaubs-Ansprüche in heutigen Zeiten und über deren Veränderung. Heute unterscheiden sich die Angebote nur noch durch den Preis... Ziele, Hotels und Angebote unterscheiden sich bei den großen Reisevranstaltern kaum. Und in Zeiten von iPad und iPhone stellen sich viele die Frage nach Sinn von Reiseveranstaltern und Reisebüros. Das Pauschale schwindet und "hinter der glänzenden Kulisse guter Nachrichten spielt sich ein Umbruch ab" meint Brigitte
Scherer
. Und Sie hat recht. Zu beobachten sei eine Individualisierung der Reiseansprüche... mehr hin zum Speziellen und weniger zum Massenhaften. Der Umbruch hat schon begonnen. (Reiseveranstalter)

Und noch ein Thema zum Nachdenken: Welche Fluggesellschaft fliegt am umweltfreundlichsten? Diese Frage wurde schon oftmals gestellt, nur
hatte leider keine eine Antwort. Es ist meistens bei der Aufforderung einen Klimabeitrag zu leisten, geblieben. Nun kommt Bewegung in die Branche und man erfährt zum ersten mal wie effizient unsere
Urlaubsmaschinen fliegen, denn eine Rangliste vergleicht jetzt die Klimaeffizienz. Und das ist sehr interessant, "es bleibt allerdings fraglich, welchen praktischen Nutzen der Atmosfair Airline Index (AAI) für Verbraucher hat" meint Andreas Spaeth.

Anne-Dore Krohn hat davon genug und sucht das Weite. Auch bei ihr könnte sich die Frage stellen, ob es unbedenklich sei, in ein ehemaliges "Finanzkrisengebiet" zu reisen. Sie fliegt nach Island
und meint 2011 geht es auf der Insel um die Literatur - Eine Winterreise. Info Museen: www.eldfjallasafn.is (Vulkanmuseum) | Literatur "Liebe Isländer" Roman von Huldar Breiðfjörð (2011, Aufbau Verlag)

Blick in den Reiseteil: In acht Artikeln von Tirol nach San Francisco (SZ|03.03.2011)

Samstag, 12. März 2011



Die Überschrift im heutigen Reiseteil der Süddeutschen Zeitung könnte lauten: In acht Artikeln von Tirol nach San Francisco


"Mach dir ein Bild". Mit dieser Überschrift startet die SZ ihren Reiseteil. Es geht um ein Fotoprojekt in Tirol, das sich an einer "neuen Sicht der Dinge" versucht, schreibt Hans Gasser. In Zeiten zunehmender visueller Reizung ist dies ein Versuch der Tirol Werbung die gängigen Tirol-Klischees zu hinterfragen. "Sieben erfahrene Fotografen wurden hierzu im vergangenen Sommer hinaus ins Land geschickt"... und auf die Berge. Die Ausstellung ist noch bis 19. März in Innsbruck zu bewundern www.sight-seeing.tirol.at



Deutschland als Urlubsland?. Ja, das ist gar nicht so abwägig meint Jochen Temsch. "Deutschland ist als Urlaubsland bei ausländischen Touristen beliebt wie nie zuvor" meint der Autor und zeigt die
Verteilung einheimischer und auländischer Touristen auf. Niederländer
bilden die größte Gruppe mit über 10 Millionen Übernachtungen... Sie
bevorzugen Wandern und Skifahren. Die Deutschen fahren dagegen lieber an die Ostsee. (Pauschal an die Ostsee - bei Eigenanreise)


Richtung Nordsee fährt dagegen Ole Pflüger. Nicht ganz, denn vor der Mündung der Weser in die Nordsee, gibt es noch eine Fähre zwischen Brake und Sandstedt... obwohl es nebenan auch einen Tunnel gibt. Der Autor testet nicht nur die Fähre, sondern auch deren Imbiss
und versteht nun warum die Fähre immer noch überleben kann... denn
"Bärbel Galinkas Würste sind für manche ein Grund, doch die Fähre zu
nehmen".

Dominik Prantl hat sich wieder ein tolles Thema ausgesucht: "Alter Schnaps aus neuen Schläuchen"... nein es handelt sich hier nicht, wie aktuell, um bulgarischen Schnaps, sondern um Fasching in den alpinen Skigebieten. Wer Fasching in den Après-Ski Hochburgen St. Anton, Ischgl oder Sölden feiert sollte mindestens 24 wichtige Begriffe kennen: Vom "Anton aus Tirol" über den "Mooserwirt", den "Kuhstall" bis hin zu der "XL-Sonnenbrille". Der Autor klärt uns auf.


Zu einem ganz behutsamen und stillen Fest reist Jochen Müssig.
Auf Bali in Indonesien feiern die Bewohner am 5. März ihr Neujahrsfest "Nyepi". Hier dreht sich alles um die Götter und zum Neujahrsfest ist alles wie ausgestorben... damit die vertriebenen Dämonen nicht wieder zurückkehren. Der Autor quartiert sich bei einer einheimischen Familie ein und darf an diesem Tag das Haus nicht verlassen... Er beobachtet und hat den Eindruck, "dass der Alltag von den Ritualen geprägt wird"...  auch Touristen bleiben im Hotel. Bali ist im überwiegend muslimischen Indonesien eine
hinduistische geprägte Insel, gemischt mit buddhistischen und
animistischen Einflüssen. (Pauschal nach Bali)


Als Reisebuch wird heute ein Fotoband der besonderen Art vorgestellt. Es handelt sich um "virtuose Nachtaufnahmen der Dampfzüge auf dem
Brocken". "Es sind außergewöhnliche, zum Teil gespentisch fesselnde
Aufnahmen geworden" meint Stefan Fischer. Er stellt uns
den Bildband vor. "Nacht Züge. Dampf-Träume am Brocken" von Olaf Haensch
(2010)


Weiter geht es mit einer interessanten Geschichte zu San Francisco im
amerikanischen Kalifornien. Über diese Stadt glaubt man vieles zu
wissen, aber Martin Amanshauser findet trotz allem noch
Neues... oder besser gesagt Altes, das sich kaum verändert hat. So zum Beispiel Little Italy oder wie der Autor es nennt: "Big Italy".... oder
um die Achtziger, die hier immer noch präsent sind. Es geht um Allen Ginsberg, das einzigartige Beat-Museum, der Kulturkampf für die Golden-Gate Brücke, das Hippie-Viertel "The Haight", um den Kampf für die Cable-Cars und um Fisherman's Wharf.


Abschließend reist Christine Wollowski nach São Luís im
Norden Brasiliens. Die Stadt ist berühmt für seine koloniale
Architektur. Aber nicht nur Spuren der Kolonialzeit findet die Autorin,
sondern Pizzerien, Reggaemusik, wunderbare Bauten und "Faustinas Mädels" die in früheren Zeiten für Matrosen und Hafenarbeiter tanzten... und jetzt für Touristen tanzen. Zimmer in einem renovierten Altbau ab 70
Euro. z.B. www.portasdaamazonia.com.br

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Blick in den Reiseteil: Neue Zürcher Zeitung (07.01.2011)

Mittwoch, 12. Januar 2011


Die Überschrift in der heutigen  NZZ (Reisen und Freizeit) könnte lauten: Von Höhlen, Palmen, Cafés und Safaris

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"Link öffnet <br />
in neues Fenster Tausend Schritte für ein Quentchen Abfall" machen alljährlich freiwillige Helfer im schweizer Höllloch. Das größte Höhlensystem der Schweiz sollte vor über 100 Jahren ein touristischer Magnet werden und Besucher in Scharen anlocken. Das hat nicht funktioniert und so nutzten Jahrzehnte lang nur Forscher die Höhle... und hinterließen viel Müll. Die erschlossenen 197 km Gänge und Stollen sind vermutlich nur ein Teil des gesammten Systems. Heute werden u.a.  tagelange Führungen, Trekking und Expeditionen angeboten... Andrea Kucera war vor Ort. Link öffnet in neues Fenster www.trekking.ch


"Blick in den Reiseteil: Neue Zürcher Zeitung (07.01.2011)" vollständig lesen

Blick in den Reiseteil: Süddeutsche Zeitung (05/06.01.2011)

Sonntag, 9. Januar 2011



Die Überschrift im heutigen Reiseteil der SZ könnte lauten: Indien, Indien und coole Hühner.

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Eine Yogaausbildung kann man in 6 Wochen abschließen... Michael Zirnstein fliegt nach Link öffnet in neues Fenster Rishikesh, an den Ort in Indien, der als die Hochburg des Yogas und der Ashrams gilt. Er unterzieht sich eine Yogalehrer-Ausbildung: "Ashram heißt >>Ort der Anstrengung<<. Jeden Tag werden wir um 4.30 Uhr geweckt... ayurvedisches Spülen... dann Mantra-Singen, zweieinhalb Stunden Asanas (Körperübungen), Frühstück um acht, Philosophie um neun, Mittagessen um eins, Anatomie um vier, Yoga von fünf bis sieben, Abendessen und Meditation". (Pauschal nach Rishikesh)



"Blick in den Reiseteil: Süddeutsche Zeitung (05/06.01.2011)" vollständig lesen

Blick in den Reiseteil: Die Zeit (05.01.2011)

Sonntag, 9. Januar 2011



Die Überschrift im heutigen Reiseteil der Zeit könnte lauten: Vom indischen Paradies zur finnischen Sauna

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In die "Stadt der Morgenröte" reist Iris Radisch. Sie besucht im Süden Indiens die künstliche Aussteigersiedlung "Auroville". Es erwartet Sie ein Leben fern unserem westlich-materiellen Streben. Eine spirituelle Gesellschaft "ohne Konkurrenzkampf, ohne Egoismus, ohne Geld, ohne Examen, ohne Werbung, ohne Strafen, ohne Schlachthäuser, ohne Hurenhäuser, ohne Drogen, ohne Alkohol". Ein Paradies für
Aussteiger 150 km südlich von Chennai. Beste Reisezeit  ist Januar bis März. Empfehlenswert auch der Link öffnet in <br />
neues Fenster Ashram in Puducherry/Pondicherry. (Pauschal nach Auroville mit Neue Wege Reisen)



"Blick in den Reiseteil: Die Zeit (05.01.2011)" vollständig lesen